Roman

Charles Nodier: Jean Sbogar

Bibliographische Angaben:

ISBN 978-3-98965-101-2
1. Auflage 2024
Festband mit Schutzumschlag
Illustriert, 248 Seiten
11,5 x 18,5 cm
24,00 € (D)

Neubearbeitung der Übersetzung von A. von Hogguer und J. Mumbauer

Inhalt

Die zarte Antonia verfällt dem Banditen Jean Sbogar, der in einer Doppelrolle als Räuber und edler Rebell auftritt. Schauplätze dieses spannenden Romans sind Venedig sowie die Umgebung von Triest. Als Antonia auf dem festungsartigen düsteren Schloss Duino mit seinen labyrinthischen Gängen gefangen gehalten wird, kommen sämtliche Requisiten der Schwarzen Romantik zum Einsatz.

Der 1818 zunächst anonym erschienene Roman erlebte schon bald zahlreiche Auflagen. Napoleon soll das tragisch-romantische Werk in nur einer Nacht auf Sankt Helena gelesen haben.

Über den Autor

Charles Nodier (1780 – 1844) war ein Mitbegründer der französischen Romantik und führte zu Beginn des 19. Jahrhunderts das Genre des Phantastischen in die französische Literatur ein.

Pressestimmen 

Niklas Bender in der FAZ

„Jean Sbogar weckt mehr als historisches Interesse. Er besticht durch schlanke, zielgerichtete Handlung und effektvolle Tableaus, die melancholische und unheilschwangere Stimmungen erzeugen.“ 

Ferdinand Knauß in Cicero

„Zu dem literarischen Genuss kommt noch der ästhetische. Der Band ist […] sehr hochwertig gebunden und mit seinen zahlreichen Illustrationen aus einer französischen Ausgabe von 1894 eine Augenweide.“

Maria Herlo in: Mannheimer Morgen

„Zeitlose romantische Erzählung, die für Liebhaber literarischer Meisterwerke des frühen 19. Jahrhunderts eine lohnenswerte Lektüre ist.“

Peter Urban-Halle in Neue Zürcher Zeitung

„Der Roman spielt in den legendären Städten Triest und Venedig. [Er ist] Liebesgeschichte und Ideenroman in einem, durchzogen von romantischen Momenten. Der ganze Roman befindet sich in einem reizvollen Zwischenreich von Fabel und Realität. Seine Sprache ist reich überbordend und doch geschmeidig, das sanfte Pathos passt zur schwärmerischen Schilderung der Liebe und des Glaubens.“