Sachbuch
Ludwigshafen am Rhein. Eine unterschätzte Stadt
Bibliographische Angaben
Flur Verlag
Ersterscheinungstermin: 16.09.2024
ISBN 978-3-98965-201-9
1. Auflage 2024
Klappenbroschur, 136 Seiten
13,5 x 16 cm
18,00 € (D)
Bin ich es nicht mehr? Ich weiß es nicht.
Draußen ziehen Schneeflöckchen am Himmel,
sehen aus wie Wolken auf Wanderschaft
vor blauem Grund.
Ich lagere auf meinem Sofa und schaue aufs Meer.
Dankeschön, Schicksal.“
Inhalt
Erste deutsche Übersetzung des 1928 in Frankreich erschienenen Essays Pourquoi je ne suis pas féministe.
Die französische Schriftstellerin Rachilde beschäftigt sich hier auf provokante und humorvolle Weise mit dem Feminismus ihrer Epoche. An den Beispielen Erziehung, Bildung, Religion, Liebe und Mode analysiert sie das damalige Leben der Frauen und insbesondere der Schriftstellerinnen, der „Femmes de lettres“. Sie amüsiert sich über Frauen, die trinken und rauchen wie Männer, die sich das Haar kurz schneiden lassen und Hosen tragen. Das alles geschieht aber auch nicht ohne Selbstironie: Zu Beginn ihrer Karriere – bereits Ende des 19. Jahrhunderts! – hat sich die Autorin ebenfalls als Mann verkleidet. Als der Essay erschien, war Rachilde 68 Jahre alt und längst eine erfolgreiche Schriftstellerin und Literaturkritikerin.
Über die Autorin
Rachilde (1860-1953)
geht mit 21 Jahren nach Paris, um Schriftstellerin zu werden. Sie trägt Männerkleidung und lässt auf ihre Visitenkarte drucken: „Rachilde. Homme de Lettres“. 1884 wurde sie mit dem Skandalroman Monsieur Vénus berühmt. Bis zu ihrem Tod folgten über fünfzig weitere Romane
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Die ist normaler Paragraph-Text, er steht anstelle des eigentlich Textes. Zum Bespiel: geht mit 21 Jahren nach Paris, um Schriftstellerin zu werden. Sie trägt Männerkleidung und lässt auf ihre Visitenkarte drucken: „Rachilde. Homme de Lettres“. 1884 wurde sie mit dem Skandalroman Monsieur Vénus berühmt. Bis zu ihrem Tod folgten über fünfzig weitere Romane
Lyrik
Daniel Dubbe: Stopps & Stationen
Snapshot-Ästhetik, melancholisch-coole Alltagsgedichte, Gelegenheitsgedichte, Moderne und ihre Zerstörung
Inhalt
Das Foto vom World Trade Center (New York, 1978) auf dem Cover evoziert heute die Moderne und ihre Zerstörung. Die Gedichte von Daniel Dubbe sind der von Rolf Dieter Brinkmann aus Amerika importierten Snapshot-Ästhetik verpflichtet. Das bedeutet: Wahrnehmung unmittelbar in Sprache übersetzt, die sogleich auch ihre Form findet. Keines der Gedichte wurde in der Absicht geschrieben, veröffentlicht zu werden. Es sind unverkrampfte Alltags- und Gelegenheitsgedichte, entstanden in einem Zeitraum von über fünfzig Jahren, düster-melancholisch, cool und frech.
Daniel Dubbe liest Gedichte aus seinem Buch.
Lesung in der Hamburger Bar 439 am 4. Dezember 2025
Briefe
Thomas Groß:
Warum sich Weiterlesen lohnt
Essay
Daniel Dubbe:
Stopps & Stationen
Briefe
Kiev Stingl:
Briefe an Gabriella
Bibliographische Angaben:
ISBN 978-3-98965-002-2
2. aktualisierte Auflage 2026
Klappenbroschur, 256 Seiten
Illustrationen, Karten
13,5 x 16 cm
25,00 € (D)
Die 2. aktualisierte Auflage erscheint Ende Februar 2026
Der erste Städteführer über die angeblich „hässlichste Stadt Deutschlands“!
Es ist die Mischung aus Bodenständigkeit und pfälzischer Gemütlichkeit, aus Coolness, Industriekultur und der Allgegenwart des Rheins, die Ludwigshafen ausmacht. „LU“, wie seine Bewohnerinnen und Bewohner es liebevoll nennen, ist von Gegensätzen geprägt: Neben dem Stadtteil Hemshof mit seinen Häusern aus der Gründerzeit, liegen die Industriebauten der BASF, dörflich geprägte Stadtteile kontrastieren mit Museen und interessanten Sakralbauten – und dazu gibt es in Ludwigshafen viel mehr Natur, als man bei einer Industriestadt dieses Ausmaßes vermuten würde.
Inhalt
- 21 Rundgänge führen durch Ludwigshafens Stadtteile
- Sehenswürdigkeiten aus Architektur, Kunst und Natur
- Historische und kulturgeschichtliche Zusammenhänge
- 265 aktuelle und historische Abbildungen
- Tipps zu Restaurants, Hotels, Kultur und Freizeit
- Weiterführende Literatur und Adressen
- Stadtplan und Übersichtskarte
Pressestimmen
Mit Buch den Blick aufs Positive richten
Marco Partner in der Rheinpfalz über die 2., aktualisierte Auflage des Städteführers Ludwigshafen am Rhein. Eine unterschätzte Stadt.
Mit dem neu aufgelegten Ludwigshafen-Buch …
… positioniert sich die Verlegerin auch als wichtiger Motor im Bereich der Regionalliteratur“, meint Volker Oesterreich in der Rhein-Neckar-Zeitung.
Landesschau Rheinland-Pfalz
Unser Städteführer zu Ludwigshafen am Rhein wird live im Couchgespräch der Landesschau Rheinland-Pfalz vorgestellt (SWR Fernsehen, Landesschau Rheinland-Pfalz, 18.15 –19.30 Uhr). Zur Sendung
Marco Partner, Die Rheinpfalz
„Nichts wird da beschönigt, aber der Blick auf Ludwigshafen geweitet. Nicht nur Touristen, auch Bewohner der Metropol-Region Rhein-Neckar und sogar Einheimische können so noch etwas über die ‚Stadt der Gegensätze‘ lernen. […] Worauf die [Autorin] Kunst und Kultur. Beeindruckende Kirchen, Industrieromantik, aber auch überraschend viel Natur.“
Waltraud Kirsch-Mayer, Mannheimer Morgen
„Die Ausflüge sind am Ende mit Tipps für Gastronomie, Freizeit und Kultur angereichert. 265 historische wie aktuelle Fotos spiegeln die linksrheinische Stadt voller Gegensätze und mit vielen Gesichtern. Örtliche Orientierung bietet am Ende ein doppelseitiger Stadtplan.“
Daniel Schottmüller, Rhein-Neckar-Zeitung
„Ja, diese 255 Seiten sind so prall gefüllt mit Fakten, dass selbst Einheimische ihre Heimat neu entdecken dürften.“



