Roman
Jean de Palacio: Veturia
Bibliographische Angaben
ISBN 978-3-98965-100-5
1. Auflage 2026
Hardcover mit Schutzumschlag
144 Seiten, Fadenheftung
11,5 x 18,5 cm
22,00 € (D)
Erscheint am 12. August 2026
Aus dem Französischen, kommentiert und mit einem Nachwort von Dieter Meier.
Mit einer Vorbemerkung von Irène de Palacio
Inhalt
Ein Einzelgänger, der sich der Literatur und der Alten Musik verschrieben hat, entdeckt in den Pariser Tuilerien die Statue der Veturia. Vor ihr sitzend, liest er Horaz und Vergil: die Statue scheint im Takt mit seinen Besuchen zu atmen. Er beginnt, einen Roman für sie zu schreiben und ihr so neues Leben zu geben. Allerdings hat er nicht mit der Eifersucht seiner Geliebten aus Fleisch und Blut gerechnet …
Eine Novella über das Schreiben und das Leben, über Antike und Moderne, über die Gegensätze von römischer und griechischer Antike und den Pygmalion-Mythos. Ein Buch für Liebhaber der Antike und Besucher der Pariser Tuilerien: „Eine Art Kammerspiel, in sechsunddreißig zum Teil sehr kurzen Szenen, das weit hinausgreift in die Bereiche Geschichte, Mythologie, Musik und vor allem Literatur. Ein Spiel auf mehreren Ebenen, bei dem Realität und Fiktion – genauer: Fiktion und Fiktion in der Fiktion – sich vermischen.“ (Dieter Meier)
Über den Autor
Jean de Palacio (1931-2024) war Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Pariser Sorbonne. Der Spezialist für Mary Shelley sowie für die Literatur der französischen Décadence hat in Frankreich sechs kurze Romane veröffentlicht. Veturia ist nach dem ebenfalls im Flur Verlag erschienenen Porträt das zweite Buch des Autors, das in deutscher Übersetzung erscheint.
